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Umweltplan des Bergkvarabuss-KonzernsEinleitung
Schon im Jahre 1995 wurden die Umweltrichtlinien festgelegt, die seitdem unsere ganze Tätigkeit bestimmen. Ein besonderes Umweltdokument ist verfasst worden, um sicher zu stellen, dass die Umweltaspekte des Konzerns identifiziert werden können, dass die bedeutendsten Aspekte ausgewählt werden und dass das Verzeichnis über diese Aspekte immer aktualisiert wird. Dieses geschieht, um ein aktives Umweltdenken im ganzen Konzern zu fördern.
Umweltplan :
Unser Ziel ist es, so zu arbeiten, dass die Umweltbelastungen, die durch unsere Dienste und Produkte entstehen könnten, bestmöglich minimiert werden. Das gilt sowohl für die Reiseproduktion und den Personenverkehr, als auch für die Serviceanlagen, die wir betreiben. Das Kreislaufdenken und die Bemühungen, mit den Ressourcen der Natur und denen des Betriebes zu wirtschaften, ist ein selbstverständlicher Teil unserer tief verwurzelten småländischen Betriebskultur.
Um das Umweltziel zu erreichen, wollen wir:
unsere Mitarbeiter motivieren und informieren, um sie dazu zu bringen ihre persönliche Verantwortung für ihre Arbeitsaufgaben zu übernehmen und sich aufrichtig in Umweltfragen zu engagieren.
ein Umweltleitungssystem aufrecht erhalten, das nach Effektivität und Verbesserungen strebt, sowohl aus einer Umwelt- als auch aus einer Betriebswirtschaftlichen Perspektive.
einen Einkaufsplan verfolgen, der minimale Umwelteinflüsse vorsieht, in Bezug auf Fahrzeuge, Motoren, Kraftstoffe, Chemikalien usw.
Der Umweltplan ist laut den Richtlinien der ISO 14001 verfasst worden.
1. Systematische Umweltarbeit
Das Verfahren wird im besonderen Umweltdokument beschrieben.
Erfüllung der Forderungen
Die Forderungen sollen mit Rücksicht auf die Gesetze, Forderungen der Behörden und der Besteller erfüllt werden, ergänzt durch das Ergebnis unserer eigenen Umweltrevisionen.
Vision Umweltarbeit
Unser Betrieb soll immer nach der geringsten Umweltbelastung streben. Wir befolgen den festgelegten Umweltplan und priorisieren diese Fragen innerhalb des betriebswirtschaftlichen Rahmens. Das Umweltleitungssystem soll ein Dokument der Veränderung sein und demnach ständig an die neueste Technik, Erkenntnisse und Schätzungen angepasst werden.
2. Die Umweltorganisation
Der Geschäftsführer trägt die höchste Verantwortung für die Umweltarbeit des Betriebes. Es obliegt dem Geschäftsführer auch, die Anforderungsniveaus zu bestimmen.
Aufgrund dieser Anforderungen, wird die Umweltarbeit vom Umweltkoordinator organisiert. Er ist auch dafür verantwortlich, dass eine Zusammenfassung gemacht wird und, dass sowohl intern als auch extern, Bericht erstattet wird.
Der technische Chef, der jeweilige Anlagenchef und die Verkehrsverantwortlichen an den jeweiligen Anlagen, verantworten dem Geschäftsführer gegenüber, die Umweltarbeit detailliert, verantwortungsvoll und systematisch durch zu führen, in allen Bereichen des Betriebs; Fahrzeuge, Kraftstoff, Chemikalien, Ölabtrennung, Wasserreinigung, Energie- & Wasserverbrauch, Abfall usw. Jedem Angestellten des Konzerns sind seine Aufgaben deutlich gemacht worden
Der Konzern erwartet, dass die Umweltarbeit innerhalb der ganzen Organisation systematisch und verantwortungsvoll durchgeführt wird. Ein lokales Arbeitsteam führt die operative Umweltarbeit aus. Diese Gruppe wird von dem lokalen Anlagechef geleitet. Arbeitsweise und Zusammensetzung ist mit der entsprechenden Arbeitsgruppe identisch. (Der technische Chef, der jeweilige Anlagechef und die Verkehrsverantwortlichen an den jeweiligen Anlagen)
Verantwortung für die fehlerfreie Funktion am lokalen Standort:
Werksmeister:
Fahrzeuge
Treibstoffzisterne
Frisch- & Abfallölzisterne
Leitungssystem
Druckluftsystem ,
Chemikalien,
Energie- & Wasserverbrauch
Ölabtrennung & Wasserreinigung
Abfall, Recyclingprodukte
Anlagechef/Werksmeister:
Treibstoff
Einkäufe
Die Verantwortungsbereiche der Umweltkoordination sollen deutlich sein, und bedürfen der Schriftform.
Die gesamte Tätigkeit wird nach einem Kontrollsystem geprüft, das auf errichteten Kontrollprotokollen basiert. Daraus sollen eventuelle Mängel, Vorschläge zu Vorkehrungsmaßnahmen und Zeit- & Kostenrahmen hervorgehen. Ebenfalls soll daraus hervorgehen, wer für die Durchführung der vorgeschlagenen Maßnahmen verantwortlich sein soll.
3. Ausbildung und Information
Das Personal soll durch wiederholte Gespräche und interne Weiterbildungen motiviert werden, Engagement und Eigeninitiative in Umweltfragen zu zeigen. Die jährliche Umweltrevision ist dafür eine gute Grundlage. Die Kenntnisse der Mitarbeiter sollen wiederholt überprüft werden. Unser Ziel ist es, ein natürliches Umweltdenken in der täglichen Arbeit zu erzielen, und als Betrieb ständig danach zu streben, die Umweltbelastungen zu verringern.
Bei wiederholten Fahrertreffen, werden Informationen über aktuellen Treibstoffverbrauch, Handhabung der Chemikalien für Buswäsche usw. ausgetauscht. Ein Informationsordner, mit einem Verzeichnis der geltenden Gesetzte und Forderungen, Verteilung der Verantwortlichkeiten, genutzten Chemikalien und gefährlichem Abfall, Notfallinformationen, Kontrollberichten und weiteren wichtigen Auskünften über die Umweltarbeit, soll für das betroffene Personal immer zugänglich sein.
4. Serviceanlagen, Büros usw.
Um die Umwelt maximal zu schonen, stehen uns moderne Räumlichkeiten zur Verfügung, bei denen wir großen Wert auf Isolierung und Instandhaltung legen. Das Ziel ist es, sämtliche Anlagen, bei denen die Möglichkeit besteht, ans Fernwärmenetz an zu schließen. Wenn diese Möglichkeit nicht gegeben ist, sollen diese Räumlichkeiten hauptsächlich durch wassergeführte Heizungen erwärmt werden. Unsere Klimaanlagen sind ebenfalls wassergeführt. Sollte es noch ältere Anlagen geben, werden Sie nach und nach mit dieser Technik nachgerüstet, um die Umweltbelastung zu verringern. In den Innenräumen wird die Beleuchtung mit Niedrigenergie-Leuchtstoffröhren erzeugt. Als Außenbeleuchtung werden s.g. Longlife-Lampen benutzt. Die Außenbeleuchtung wird mit Fotozellen gesteuert.
5. Mülltrennung
In sämtlichen Büros und Anlagen wird der Müll getrennt, d.h. unter anderem, dass das Papier sortiert wird, um recycelt zu werden. Das Papier vom Dokumentenvernichter wird als Transportschutz in Postsendungen wiederverwertet.
6. Handhabung von Chemikalien
Unsere Serviceanlagen sind fast ausschließlich mit umweltfreundlichen Chemikalien ausgestattet. In Einzelfällen, bei denen dies nicht möglich ist, geben wir die Chemikalien, laut Vertrag nach Gebrauch, direkt an den Lieferanten zurück. Das betrifft z.B. Batterien, Ölfilter und Altöl.
Chemikaliengefäße sind nach geltenden Bestimmungen beschriftet. Es darf keine unbeschrifteten Kanister oder inkorrekt beschriftete Verpackungen geben. Wir haben besondere Anweisungen für Lagerung der Chemikalien und im Falle einer Havarie, einer Leckage oder Verschüttung, gibt es einen Handlungsplan. Das gesamte Personal kennt diese Routine.
Das Tagwasser ist durch einen Sperrbrunnen geschützt, sollte Öl- oder Treibstoff draußen verschüttet werden. Es gibt einen Überlaufschutz für Frisch- und Altöl. Ein Alarm für zu hohes Ölniveau bei der Ölabtrennung ist vorhanden. Diese Funktion wird regelmäßig kontrolliert. Die Sicherheitsvorkehrungen werden genauso regelmäßig kontrolliert. In den Nutzungsräumen muss immer ein Verzeichnis über aktuelle Chemikalien und ihre Eigenschaften vorhanden sein.
7. Handhabung von Abfall
Bezüglich der Handhabung von Abfall, befolgen wir die Gesetze und den Plan des Konzerns. Müll wird getrennt und recycelt, wie oben beschrieben. Wir vermeiden Einwegmaterial. In den Nutzungsräumen muss immer ein Verzeichnis über aktuelle Abfälle und ihre Eigenschaften vorhanden sein.
8. Notfallplan
Im Umweltausschuss werden verschiedene Szenarien erfasst und Verfahren zu diesen erstellt. Über sämtliche Zwischenfälle, die Umwelt betreffend, wird laut unseren gestellten Forderungen, umgehend Bericht erstattet.
9. Verfahrensanweisungen
Um die systematische Umweltarbeit zu organisieren und um betroffenen Personen schnell berichten zu können, gibt es festgelegte Verfahren. Diese werden den lokalen Forderungen stets angepasst.
Hier folgen einige Verfahren, die immer aktuell zu sein haben:
Handhabung von Rückmeldungen, Ansichten oder
Beschwerden
Service- und Unterhalt der Fahrzeuge
Verbrauchsmessung, umweltbeeinflussende Stoffe
Pflege der Schlammabtrenner
Aufräumen & Wäsche/Dosierung der Reinigungsmittel
Fahrzeuge betanken / Kraftstoffmischung
Überwachung von und Information über Gesetzesveränderungen und gesetzlichen Forderungen.
10. Umweltrevision
Jährlich wird eine Umweltrevision durchgeführt, zusammen mit verantwortlichen Angestellten und Arbeitsschutzbeauftragten. Die Revision wird in Übereinstimmung mit einem hierfür vorgesehenen Handbuch und aktuellen Kontrollberichten durchgeführt.
Bergkvarabuss strebt ständig nach neuen Vorkehrungen, um die Umwelt zu schützen und ist jederzeit offen für Verbesserungsvorschläge. Ein ständiger Austausch mit den Lieferanten wird angestrebt, um umweltschonende Produktalternativen zu finden.
11. Berichtserstattung an die Betriebsleitung
Die Umweltrevision, zusammen mit dem Bericht über die Zielerfüllung ist Grundlage für die Prüfung des kompletten Umweltsystems durch die Betriebsleitung. Die Prüfungsergebnisse werden protokolliert und Teilnehmer und Beschlüsse werden im Protokoll erfasst.
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